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Pressebericht vom 03.04.2019

Aufwendige technische Hilfeleistung in Königswinter – Niederdollendorf

Ein festgefahrener LKW war Grund für eine umfangreiche technische Hilfeleistung am Mittwoch. Das Fahrzeug drohte auf die Bundesstraße 42 zu stürzen. Die Freiwillige Feuerwehr Königswinter sicherte den LKW mit mehreren Stahlseilen, bevor ein Abschleppunternehmen die aufwendige Bergung durchführen konnte.

Unterhalb der Bergstraße im Ortsteil Niederdollendorf hatte sich der Fahrer eines 26 – Tonners verfahren. Er hatte den Dreiachser in der Nacht über einen schmalen Wirtschaftsweg gefahren. Dort ging es nicht mehr weiter. Bei Tageslicht wollte der Fahrer das Gefährt selbstständig rückwärts rangieren. Dabei verlor das Fahrzeug auf nassem Untergrund halt und rutschte über den Rand des Fahrweges. Der unbeladene Wagen geriet dabei in gefährliche Schräglage. Um kurz nach 10 Uhr wurde der Löschgruppenführer aus Niederdollendorf zur Erkundung alarmiert. Er stellte schnell fest, dass akuter Handlungsbedarf bestand. Der schwere LKW drohte auf die unterhalb gelegene Schnellfahrstraße B42 zu kippen. Neben der Löschgruppe Niederdollendorf, kam daraufhin der Löschzug Altstadt zur Technischen Hilfeleistung zum Einsatz. Mit mehreren Stahlseilen wurde der LKW gesichert. Ein Bergeunternehmen konnte schließlich zusätzliche Stahlseile und Seilwinden installieren und das Fahrzeug so gesichert zurück auf den Weg ziehen. In der Zeit der Bergungsmaßnahmen wurde die Bundesstraße 42 kurz hinter der Abfahrt Königswinter immer wieder voll gesperrt. In Fahrtrichtung Köln entwickelte sich ein Stau. Der Einsatz der Feuerwehr dauerte über drei Stunden.




Stahlseile werden angebracht


Der LKW drohte zu kippen


Bild Ralf Klodt, Bonner Rundschau