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Filteranlage brennt in Königswinterer Felgenfabrik
50
Wehrleute 2 Stunden im Einsatz – Gefahr der Staubexplosion
Der
Brand einer Filteranlage im Werk III des Königswinterer
Felgenherstellers Hayes-Lemmerz hat am Mittochabend den Einsatz von
50 Wehrleuten der Freiwilligen Feuerwehr Königswinter notwendig
gemacht. In der Anfangsphase bestand durch in der Anlage befindliche
Metallspäne die Gefahr einer Staubexplosion. Durch umfangreiche
Maßnahmen, u.a. Kühlung und Ausräumen der Anlage, konnte die Feuerwehr
den Brand nach 2 Stunden erfolgreich bekämpfen. Zur Höhe des
Sachschadens kann von Seiten der Feuerwehr keine Auskunft gegeben
werden.
Gegen 19.34 Uhr wurden der Löschzug Altstadt und die Löschgruppe
Oberdollendorf zu dem Feuer in der im nördlichen Teil des
Werksgeländes befindlichen Produktionshalle gerufen. Aus einer
Filteranlage stieg Rauch auf, der den Deckenbereich der über 100 Meter
langen Werkshalle verqualmte. Nach Erkundung durch Einsatzleiter
Stadtbrandinspektor Michael Bungarz hatten sich Teile der Anlage sowie
darin befindliche Metallspäne entzündet. Es folgte ein aufwendiger
Einsatz, der nur unter Atemschutz durchgeführt werden konnte. Der
betroffene Teil der Halle wurde geräumt und die Anlage mit einem
Wassernebel gekühlt, um so die Gefahr einer Staubexplosion zu mindern.
Nachfolgend entfernte die Feuerwehr nach Beratung mit
Werksmitarbeitern den brennenden Metallstaub aus der Anlage. Außerhalb
der Halle wurde er endgültig gelöscht. Diese Maßnahme zeigte Wirkung,
so dass um 21.15 Uhr „Feuer aus“ an die Feuer- und Rettungsleitstelle
gemeldet werden konnte. 12 Pressluftatmer wurden von den 50 Wehrleuten
des Löschzugs Altstadt sowie der Löschgruppen Ober- und
Niederdollendorf benötigt. Der Einsatz des ebenfalls angerückten
städtischen Rettungsdienstes war nicht notwendig. Werksmitarbeiter
übernahmen in der Nacht die Kontrolle der gelöschten Anlage.
Kräfte nach dem Einsatz in der Werkshalle
Weitere Fotos können aus Gründen des Werkschutzes nicht veröffentlicht
werden
LS
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