4 Einsätze am Wochenende für Königswinterer Wehr
Küchenbrand in Berghausen fordert 2 Verletzte
Die Freiwillige Feuerwehr Königswinter musste in
den letzten 24 Stunden zu 4 Einsätzen ausrücken. In Berghausen
forderte ein Küchenbrand 2 Rauchverletzte, des Weiteren galt es nach
einem Verkehrsunfall in Eudenbach Öl aufzufangen und bei einem
weiteren Einsatz in diesem Ortsteil den Rettungsdienst zu
unterstützen. Am Samstagabend musste die Feuerwehr bereits eine
Wohnungstür gewaltsam öffnen, um den Rettungskräften Zugang zu einem
Patienten zu verschaffen.
Am Sonntagmittag erreichte die Einsatzkräfte gegen
13 Uhr die Information über den Brand einer Küche in der Straße „Auf
den Steinen“ in Königswinter-Berghausen. Rauch hatte sich bei
Eintreffen der Wehrleute im gesamten Haus ausgebreitet. Das Feuer
konnte durch das schnelle Eingreifen jedoch auf die Küche begrenzt
werden. Mittels Wärmebildkamera wurden Brandnester lokalisiert und
abgelöscht sowie das Haus mittels Überdrucklüfter vom Rauch befreit.
Zwei Anwohner mussten mit Verdacht auf Rauchvergiftung in ein
Krankenhaus gebracht werden. Im Einsatz befanden sich 60 Kräfte der
Löschgruppen Uthweiler und Eudenbach, der Einsatzleitwagen aus
Oberdollendorf und die Drehleiter des Löschzugs Altstadt.
Nach dem die Oberdollendorfer Kräfte abrücken
konnte, wurden sie zu einem Notfall in Eudenbach beordert, um die Zeit
bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes mit Erstmaßnahmen zu
überbrücken. Bereits in der Nacht war die Löschgruppe Eudenbach zu
einem Verkehrsunfall auf der Eudenbacher Straße ausgerückt. Dieser
Auffahrunfall, an dem 2 PKW beteiligt waren, ging ohne ohne Verletzte
aus. Jedoch lief aus einem Fahrzeug Öl aus. Dieses wurde von den
Wehrleuten mit Ölbindemittel aufgefangen. Die Einsatzserie hatte am
Samstagabend gegen 22.40 Uhr mit der Alarmierung der Löschgruppe
Oberdollendorf begonnen. Auf der Straße „Am Kirchbüchel“ musste eine
Tür gewaltsam geöffnet werden, um dem Rettungsdienst Zugang zu einem
Notfallpatienten zu verschaffen.

Ausgebrannte Küche in Berghausen

Suche nach Brandnestern mittels Wärmebildkamera

Überdruckbelüftung des Gebäudes