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Feuer in Königswinterer Industrieunternehmen
Geplatzter Hydraulikschlauch Brandursache
Zu
einem Feuer im Bereich einer Tunnelofenanlage der Niederdollendorfer
Didier Werke wurde die Freiwillige Feuerwehr Königswinter am
Freitagabend alarmiert. Aus einem geplatzten Hydraulikschlauch war
Öl unter hohem Druck herausgeschleudert worden. Dieses geriet an den
heißen Außenwänden des Industrieofens in Brand. Erste Löschversuche
der Mitarbeiter zeigten keinen Erfolg. Da eine Ausbreitung des
Feuers nicht ausgeschlossen werden konnte und die Produktionshalle
zunehmend verrauchte, rückten insgesamt 60 Wehrleute aus 5
Löscheinheiten nach Niederdollendorf aus. Nach Vornahme von
Löschpulver konnte das Feuer schließlich gelöscht und der Schaden
begrenzt werden.
Um
17:58 Uhr wurden die ersten Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr
Königswinter zur Halle 1 der Didier-Werke alarmiert. Bereits auf der
Anfahrt konnten die Wehrleute aus dem Werk aufsteigenden Rauch
erkennen. Auf einem rund 3 Meter hohen und ca. 50 Meter langen
Industrieofen war Hydrauliköl nach dem Platzen eines Schlauchs in
Brand geraten. Die Werksmitarbeiter hatten bereits eigene
Löschversuche unternommen und die Anlage außer Betrieb genommen. 6
Einsatzkräfte gingen, vor dem Rauch mit Preßluftatmern geschützt,
mit Löschpulver vor. Der Erfolg konnte dadurch schnell erzielt
werden. Nach dem der Brandrauch aus der Halle gezogen war, begannen
die Aufräumungsarbeiten. So musste noch nicht verbranntes Öl mit
Spezialbindemittel aufgenommen werden. Wehrleute sicherten den
Brandschutz, da eine erneute Entzündung zu diesem Zeitpunkt nicht
ausgeschlossen werden konnte. Die letzten Einsatzkräfte der
Einheiten Oberdollendorf und Altstadt konnten gegen 20:30 Uhr die
Didier-Werke wieder verlassen. Firmenmitarbeiter nahmen im Anschluss
wieder die Produktion auf. Im Einsatz befanden sich unter Leitung
von Brandinspektor Werner Franz die Einheiten Altstadt, Nieder- und
Oberdollendorf, Oelberg und Ittenbach.

Ein
Großaufgebot der Feuerwehr rückt nach Niederdollendorf aus

Löschmaßnahmen in der Halle unter Atemschutz
MN/LS
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