Die Freiwillige Feuerwehr Königswinter blickt auf ein alarmreiches Jahr 2025 zurück. Insgesamt 539 Alarmierungen wurden durch die ehrenamtlichen Einsatzkräfte abgearbeitet. Die Bandbreite der Alarmierungsgründe reichte von Bränden über technische Hilfeleistungen bis hin zu Speziallagen wie Alarmierungen in Zusammenhang mit chemischen Stoffen und Einsätzen für die Drohne der Feuerwehr.
Technische Hilfeleistung dominiert das Alarmierungsgeschehen
Mit 228 Alarmierungen stellte die Technische Hilfeleistung erneut den größten Anteil am gesamten Alarmierungsaufkommen dar. Hierzu zählten unter anderem Verkehrsunfälle, Tragehilfen für den Rettungsdienst, Unwetterschäden sowie Hilfeleistungen bei Sturmlagen. Diese Zahlen verdeutlichen, dass die Freiwillige Feuerwehr Königswinter weit über die klassische Brandbekämpfung hinaus gefordert ist.
Brandalarmierungen weiterhin zentraler Aufgabenbereich
Im Jahr 2025 wurden 91 Brandalarmierungen registriert. Diese umfassten unter anderem Wohnungs- und Gebäudebrände, Fahrzeugbrände sowie kleinere Feuer im Außenbereich. Jede Brandalarmierung erfordert ein hohes Maß an Professionalität, schnelle Reaktionszeiten und eine eingespielte Zusammenarbeit der Einsatzkräfte.
Ausgelaufene Betriebsstoffe und Brandmeldeanlagen
Ein weiterer Schwerpunkt waren 70 Alarmierungen aufgrund ausgelaufener Betriebsstoffe, beispielsweise infolge von Verkehrsunfällen oder technischen Defekten.
Darüber hinaus wurden 68 Alarmierungen durch ausgelöste Brandmeldeanlagen verzeichnet, insbesondere in öffentlichen Einrichtungen, Betrieben und Wohnanlagen. Jede Alarmierung erfordert den Einsatz von Personal und Material – auch dann, wenn vor Ort kein Schadenereignis festgestellt werden kann.
Erkundungen und kleinere Alarmierungslagen
Insgesamt 29 Alarmierungen zur Erkundung wurden registriert, etwa bei unklaren Rauchentwicklungen oder gemeldeten Gefahrenlagen.
Zudem kam es zu 15 Alarmierungen wegen piepsender Rauchmelder, die meist auf leere Batterien oder technische Defekte zurückzuführen waren.
Spezial- und Sonderlagen
Zu den besonderen Alarmierungsarten zählten im Jahr 2025:
- 11 Alarmierungen wegen Gasgeruch oder Gasaustritt,
- 11 Alarmierungen im Bereich der Wasserrettung ,
- 6 „ABC-Alarmierungen“, bei denen mit chemischen, biologischen oder anderen Gefahrstoffen gerechnet werden musste,
- 5 Alarmierungen für die Drohnengruppe, unter anderem zur Lageerkundung und Personensuche,
- sowie 5 Alarmierungen unter der Kategorie Sonstiges .
Stabile Mitgliederzahlen in allen Abteilungen
Neben dem hohen Alarmierungsaufkommen zeigt sich auch die personelle Situation der Freiwilligen Feuerwehr Königswinter weiterhin stabil. Insgesamt engagieren sich 667 Mitglieder in den verschiedenen Abteilungen der Feuerwehr. Davon gehören 327 Mitglieder der Einsatzabteilung an, deren Personalstärke damit auf einem konstanten Niveau bleibt.
Darüber hinaus setzen sich 29 Kinder in der Kinderfeuerwehr und 136 Jugendliche in der Jugendfeuerwehr für den Feuerwehrnachwuchs ein. Ergänzt wird die Organisation durch 45 Mitglieder der Unterstützungsabteilung, 65 Mitglieder der Ehrenabteilung sowie 65 Mitglieder in den Musikzügen.
Ehrenamtliches Engagement rund um die Uhr
Die Jahresstatistik macht deutlich, wie vielseitig und anspruchsvoll die Anforderungen an die Freiwillige Feuerwehr Königswinter sind. Alarmierungen werden im Regelfall ehrenamtlich und zusätzlich zu Beruf, Familie und Freizeit abgearbeitet. Tagsüber unterstützt bei Kleineinsätzen der „Tagesalarm“ der hauptamtlichen Gerätewarte und Mitarbeitenden der Stadtverwaltung.

