Ein Entstehungsbrand an einem Wanderparkplatz konnte Donnerstagabend schnell gelöscht werden. Anwohner hatten die Ausbreitung des Bodenfeuers verhindert, bis die Freiwillige Feuerwehr Königswinter eintraf.
Schlimmeres verhindern konnten Nachbarn und die Löscheinheit Ittenbach am Donnerstagabend bei einem Feuer in Königswinter-Gräfenhohn. An einem Wanderparkplatz hatte eine Fußgängerin beim Gassi-gehen eine Rauchentwicklung aus dem Wald entdeckt und den Notruf gewählt. Anwohner, die ebenfalls aufmerksam wurden, eilten zum Wald. Mit Ästen und den Füßen konnte eine Ausbreitung des Bodenfeuers verhindert werden. Es brannten rund 250 Quadratmeter Unterholz.
Um 20:41 Uhr wurden die Einheiten Ittenbach, Oelberg, der Einsatzleitwagen aus Oberdollendorf und die Drohneneinheit alarmiert. Da sich das Tanklöschfahrzeug der Einheit Ittenbach auf der Rückfahrt von einem vorherigen Einsatz befand, waren die ersten Kräfte schnell vor Ort. Mit einem C-Rohr wurden die Flammen niedergeschlagen. Mit Haken wurde der Bereich umgegraben und mit einer Wärmebildkamera kontrolliert. Die Löscheinheit Oelberg und die Drohne mussten nicht eingesetzt werden. Nach einer Stunde war der Einsatz beendet.
Aktuell ist die Vegetation stark ausgetrocknet. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor einer hohen Waldbrandgefahr. Die Feuerwehren rücken in diesen Tagen immer wieder zu Flächenbränden aus.

Ein Waldbrand verlief glimpflich

Neben einem Wanderparkplatz brannte Unterholz

