Die Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr Königswinter bei der Bekämpfung des größeren Waldbrandes im Kreis Düren ist beendet. Gegen 2 Uhr in der Nacht zum Sonntag kehrten auch die letzten Königswinterer Einsatzkräfte von ihrem Einsatz in Hürtgenwald zurück.
Die Einsatzkräfte, die am frühen Samstagmorgen als Ablösung gemeinsam mit weiteren Kräften der IV. Bezirksbereitschaft ausgerückt waren, konnten im Laufe des Samstags die Löscharbeiten vor Ort weiter unterstützen. Damit endete für die Feuerwehr Königswinter ein mehrtägiger überörtlicher Einsatz zur Unterstützung der örtlichen Einsatzkräfte bei der Bekämpfung des Waldbrandes im Bereich Hürtgenwald-Gey im Rahmen der Bezirksbereitschaft. Die weiteren Aufgaben der Bezirksbereitschaft vor Ort waren zuvor an Kräfte aus dem Regierungsbezirk Detmold übergeben worden.
Die IV. Bezirksbereitschaft wird gemeinsam durch die Feuerwehren aus Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis gestellt und besteht aus mehreren Löschzügen. Für den Einsatz in Hürtgenwald wurde unter anderem ein gemeinsamer Löschzug mit Fahrzeugen und Einsatzkräften der Feuerwehren aus Bad Honnef, Troisdorf und Königswinter gebildet. Insgesamt waren im Rahmen der IV. Bezirksbereitschaft 147 Einsatzkräfte mit 34 Einsatzfahrzeugen im Einsatz.
Die Unterstützung bei überörtlichen Einsatzlagen ist bei der Freiwilligen Feuerwehr Königswinter in verschiedenen vorgeplanten Konzepten fest verankert. So stellt die Feuerwehr unter anderem regelmäßig mit anderen Feuerwehren Einsatzkräfte und Fahrzeuge für die überörtliche Waldbrandbekämpfung. Gemeinsam mit den Feuerwehren aus Bonn, Ratingen, Düsseldorf und Leverkusen wird hier ein Waldbrandmodul gebildet, das auch mehrfach im EU-Ausland im Einsatz war. Diese Einheit war ebenfalls bereits am Donnerstag in Hürtgenwald im Einsatz. Kräfte unserer Wehr waren erst wenige Tage zuvor mit dieser Einheit von einem Einsatz in Nordspanien zurückgekehrt.

Feuerwehrleute aus Königswinter konnten in der Nacht zu Sonntag aus Hürtgenwald zurückkehren
